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Schweriner Friedensbündnis

für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte


Wer heute von Frieden redet, darf über Kriege nicht schweigen! Wir sind offen für alle, die mit uns gemeinsam für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte eintreten wollen. Uns verbindet unser Engagement für den Frieden vor Ort und auf der Welt. Wir haben unterschiedliche Weltanschauungen, Nationalitäten und kommen aus verschiedenen Kulturen. Unsere Mitglieder eint die Befürchtung, dass sich aus den Krisenherden und Kriegen auf der Welt,wieder ein großer Krieg entwickeln wird.


Wir sehen die Zivilgesellschaft in der Pflicht, eine starke Friedensbewegung auf die Beine zu stellen wir fordern:

Nie wieder Krieg! Nirgendwo! Nicht in unserem Namen! Wir wollen keine Aufrüstung, keine Kriegseinsätze und keine Eskalationspolitik.

Weltfriedenstag 1.9.2022

Am 1.September, dem Jahrestag des Überfalls Hitlerdeutschlands auf Polen, wurde seit Ende der 40er Jahre des vorigen Jahrhunderts derWeltfriedenstag in der DDR bzw. der Antikriegstag in der BRD begangen. Wir setzen im geeinten Deutschland diese Tradition fort.


Der Weltfriedenstag steht in diesem Jahr besonders im Zeichen desAngriffskrieges Russlands gegen die Ukraine - Wir fordern einsofortiges Ende dieses Krieges.


Jeder Getötete ist ein Getöteter zu viel. Jedes zerstörte Wohnhaus, jede zerstörte Infrastruktur erfordert einen mühevollen Wiederaufbau. Kriege führen zu schweren Umweltschäden.

Die Politik spricht von einer Zeitenwende in Europa nach dem Ende deszweiten Weltkrieges, unterschlägt dabei aber den völkerrechtswidrigen Krieg gegen Jugoslawien im Jahre 1999. Medial vergessen werden die Kriege westlicher Länder u.a. gegen den Irak, Libyen Syrien und Afghanistan.


Der Krieg in der Ukraine begann nicht erst am 24.2.22, sondern bereits mit dem Putsch gegen die demokratisch gewählte Regierung der Ukraine 2014. Seitdem bis zum 24.02.22 waren bereits ca. 14.000 Getötete zuverzeichnen.


Durch eine konsequente Umsetzung der Minsker Verträge, auch in Verantwortung der Garantiemächte Deutschland und Frankreich, hättedie Eskalation vermieden werden können. Auch die Ausdehnung derNato gen Osten, der Kündigung nahezu aller Abrüstungsverträgedurch die USA und der Ablehnung russischer Verhandlungsangebote durch USA und Nato noch im Dezember 2021 haben zur gegenwärtigen Situation beigetragen.


Kriege können nie durch mehr Waffen oder Aufrüstung, sondern nur durch Diplomatie und Ausgleich der Interessen aller Beteiligter beendet bzw. vermieden werden.

Weitere Waffenlieferungen erhöhen die Gefahr der Auslösung eines atomarenWeltbrandes, der vorrangig auf deutschem und europäischem Bodenstattfinden würde.


Wir wenden uns daher gegen die Erhöhung der Verteidigungsausgaben aufüber 80 Mrd. Euro jährlich und gegen die Aufnahme von 100 Mrd.„Sonderschulden“, kein, wie manipulativ formuliert wird,„Sondervermögen“ für die Bundeswehr.


Für die Friedensbewegung gilt weiter die Forderung „Frieden schaffenohne Waffen“und die Beendigung der atomaren Teilhabe Deutschlandsan amerikanischen Atomwaffen.


Das Friedensbündnis Schwerin und die Ortsgruppe der SammlungsbewegungAufstehen rufen auf zu einer


Kundgebung am 1.9.22 um17.00 Uhr auf dem Schweriner Markt.